Stinkende Waschmaschinen, müffelnde Wäsche und Waschmittel-Rückstände: 7 Dinge, die beim Waschen Rätsel aufgeben.

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Das Wäschewaschen ist in vielen Haushalten immer noch Frauensache. Bei einer Umfrage der Stiftung Warentest gaben zwei Drittel der Teilnehmerinnen an, dass ihr Göttergatte die Waschmaschine entweder nicht bedienen wolle oder könne. Dabei ist das Wäschewaschen alles andere als kompliziert – oder etwa doch? Näher auf den Zahn gefühlt, gaben 87 % der Befragten zu, am Waschtag noch immer vor Rätsel gestellt zu werden. Hier gibt es endlich Antworten auf 7 der häufigsten Fragen:

1.) Wieso pumpt die Waschmaschine das Wasser nicht ab?

Bei dem einen läuft kein Wasser in die Maschine, bei dem anderen sammeln sich unter der Maschine kleine Pfützen, beim dritten wird das Wasser nicht richtig abgepumpt. In all diesen Fällen wird schnell der Techniker gerufen. Oft ist jedoch bloß der Wasserzulauf blockiert, weil ein Filter verstopft oder ein Schlauch geknickt ist; tritt im hinteren Bereich der Maschine Wasser aus, wurde eventuell zu viel Waschmittel verwendet oder die Schläuche haben sich gelockert. Pumpt die Waschmaschine das Wasser nicht mehr richtig ab, liegt das nicht selten an einem verstopften Flusensieb oder Ablaufschlauch.

Gibt es beim Waschen Probleme mit dem Wasser, sollten zunächst die genannten Bereiche kontrolliert werden, bevor man den Spezialisten bestellt.

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2.) Warum müffelt die Waschmaschine?

Verwendet man regelmäßig zu viel Waschmittel oder Weichspüler, kann das zu schimmelnden Ablagerungen führen. In seltenen Fällen haben sich auch in den Gummidichtungen Schmutz und Keime abgesetzt. Die häufigste Ursache für Waschmaschinenmief ist jedoch, dass ausschließlich bei niedrigen Temperaturen gewaschen wird: Moderne Waschmittel erzielen zwar bereits ab 30 °C gute Ergebnisse; Keime, die sich im Maschinenraum ansammeln, werden aber erst ab 60 °C abgetötet. Experten empfehlen daher, einmal im Monat die Kochwäsche anzuwerfen.

Tipps für eine gründliche Waschmaschinenreinigung findest du hier. 

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3.) Warum stinken gewaschene T-Shirts nach Schweiß­?

Riecht die Kleidung nach dem Waschen unangenehm oder beginnt sie bereits kurz nach dem Anziehen zu müffeln, kann das durchaus an einer verunreinigten Waschmaschine liegen. Es kommt aber auch vor, dass sich Bakterien in den Textilfasern festgesetzt haben, die bei Wärme Ausdünstungen ausscheiden.

Was man gegen den festsitzenden T-Shirt-Gestank tun kann, erklärt dir dieser Beitrag. 

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4.) Was ist besser: Flüssigwasch­mittel oder Pulver?

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Auf diese Frage gibt es keine klare Antwort. Hinsichtlich der Reinigungswirkung sind Colorwaschmittel in beiden Varianten gleich gut. In Flüssigwaschmittel lassen sich allerdings keine Bleichmittel einbinden, weshalb für Weißes oder schwierige Flecken Vollwaschmittelpulver besser geeignet ist. Um die Reinigungsleistung zu erhöhen, ist jedoch bei Flüssigwaschmitteln der Tensidgehalt höher, weswegen sie wiederum die Umwelt stärker belasten. Außerdem enthalten sie Konservierungsstoffe, die unter Umständen Allergien auslösen können. In manchen Fällen kann Waschmittel in Pulverform hingegen Spuren auf der Wäsche zurücklassen.

Ob flüssig oder Pulver, bleibt also eine Abwägungsfrage, die jeder für sich selbst klären muss.

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5.) Woher kommen die weißen Rück­stände auf der dunklen Wäsche?

Befinden sich nach dem Waschen weiße Flecken und Schlieren auf der Buntwäsche, so handelt es sich in der Regel um Waschpulverrückstände. Das passiert, wenn die Dosierung zu hoch oder die Trommel überfüllt war. Kommen solche Rückstände öfter vor, kann es aber auch daran liegen, dass das Wasser in der Waschmaschine nicht warm genug wird. Das Pulver löst sich dann nicht vollständig auf. Ob das bei deiner Maschine zutrifft, kannst du mit einem Thermometer mit Außenfühler überprüfen. Der dünne Draht des Außenfühlers lässt sich bei Frontladern meist problemlos in die Gummidichtung der Tür klemmen. 

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6.) Warum wird die Wäsche nicht richtig sauber?

Hast du den Eindruck, dass deine Kleidung nach dem Waschen schmutziger ist als vorher? Oder werden selbst einfache Flecken nicht richtig entfernt? Das liegt manchmal daran, dass Waschmittelreste den Wassereinfluss verklebt haben. Das Waschmittelfach sollte daher gelegentlich gereinigt werden. Auch das Flusensieb und der Innenraum der Maschine können – wie bereits beschrieben – verdreckt sein. Nicht selten ist der Grund aber ein anderer: zu viel Waschmittel. Was zunächst komisch klingt, liegt an der Schaumentwicklung, die die Reibung zwischen den Kleidungsstücken minimiert. Diese ist aber für das Waschergebnis zentral.

Ein besonderes Phänomen sind sogenannte Fettläuse: graue, schlammige Spuren auf der Kleidung. Sie kommen von Fettrückständen, die sich in der Waschmaschine absetzen. Wer sich oft mit Salben oder Bodylotions eincremt, sollte daher das Waschmittel ebenso dosieren, wie wenn die Wäsche sichtbar verschmutzt wäre.

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7.) Wie reinigt man Funktionswäsche hygienisch?

Funktionswäsche zeichnet sich durch feine Membranen, spezielle Fasern oder Imprägnierungen aus. Darum sollte man sie meist nur bei niedrigen Temperaturen und nicht so oft waschen. Um die Keime dennoch aus den Textilien herauszubekommen, gibt man zu jedem Waschgang 100 ml weißen Essig ins Weichspülerfach. Da der Salzgehalt im Schweiß die Funktionswäsche angreifen kann, sollte Sportbekleidung möglichst gleich nach dem Tragen mit Wasser ausgespült werden. Weichspüler und Trockner sind bei Funktionswäsche tabu.

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Löst du auch lieber Sudokus, als grübelnd vor der Waschmaschine zu sitzen? Mit dieser Liste hast du eine gute Handreichung für zahlreiche Fragen, die am Waschtag auftauchen können. Welche Fehler du darüber hinaus beim Wäschewaschen unbedingt vermeiden solltest, erfährst du in diesem Beitrag. 

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